Nahversorgung – Langer Atem für viele Themen - Wahltreff in der Schney

Elke Werner

03. Februar 2026

„Gemeinsam können wir auch in Zukunft viel erreichen. Für unsere Stadt und für die Schney“, sagt Bürgermeister Andreas Hügerich beim Wahltreff in der Schney. Elke Werne ist eine von drei Schneyerinnen, die den Ortsteil im Stadtrat derzeit vertreten. „Ich stehe für den Kontakt zwischen den Bürgern, dem Stadtrat und der Verwaltung“, sagt sie. Viele Kleinigkeiten konnten so schon vorangebracht oder ganz unbürokratisch gelöst werden. „Viele Menschen stellen sich die Sachen einfach vor. Doch es braucht seine Zeit. Dafür werbe ich gerne, wenn es um neue Bauplätze oder unsere Nahversorgung geht“, so die Stadträtin, die zusammen mit Monika Goller und Ulrike Bauer- Trolp Schneyer Themen im Rathaus voran bringt.

Andreas Hügerich blickt auf zwölf Jahre Arbeit als Bürgermeister zurück: „Lebendiges Lichtenfels ist unser gemeinsamer Weg für unsere Stadt und unsere Ortsteile. Das ist unser Herzschlag und unsere Vision einer Stadt, die wächst, verbindet und lebenswert für alle ist.“ Er erinnert sich daran, wie er 2014 begonnen hat. „Mein Anliegen war, jungen Familien zu helfen, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder brauchen. Ich dachte, das geht schnell und einfach. Am Ende hat es elf Jahre gedauert. Heute bekommt jede Familie, die einen Kita- oder Hortplatz braucht, auch einen.“ Er werde sich weiter dafür einsetzen, dass genügend Betreuungsplätze da seien und die Schulen modernisiert und digital ausgestattet werden. Die Schneyer Bürgerinnen und Bürger wünschen sich einen eigenen Nahversorger nachdem der Netto-Markt geschlossen hat. Insbesondere für ältere Menschen sei eine wohnortnahe Einkaufsmöglichkeit wichtig. Ein Seniorenbus oder Fahrdienste ins Fachmarktzentrum seien eine kurzfristige Möglichkeit. „Der größte Ortsteil von Lichtenfels braucht eine Nahversorgung“, sagt Elke Werner. „Ich weiß, dass der Bürgermeister alles tut, um bald zu einer Lösung zu kommen. Aber auch hier sehen und erleben wir, dass die Dinge Zeit brauchen“, so Werner. SPD-Stadtrat Sven Eisele kennt die Thematik, die sich auf viele Dinge übertragen lässt: „Das, was unser Bürgermeister Andreas Hügerich in den vergangenen Jahren geschaffen hat, hat er deshalb erreicht, weil er alle Mitglieder und Fraktionen des Stadtrats mit einbezogen hat. Das Gemeinsame ist die Kraft in der kommunalen Politik.“ Wie wichtig das Gemeinsame mit den Bürgern und den Unternehmen ist, streicht Hügerich in Schney heraus: „Die Gewerbegebiete sind die Heimat unserer Unternehmen. Die Flächen an der Autobahn und in Schney haben wir in den vergangenen Jahren gemeinsam entwickelt“, so der Bürgermeister. Ein Erfolg sei beispielsweise, dass Moll-Batterien mit der Fertigung von Natrium- Ionen-Batterien an die Zeil komme. Die Parksituation gegenüber der alten Apotheke ist bei den Schneyerinnen und Schneyern immer wieder ein Thema. Monika Goller hat auf kurzem Weg versucht, da bereits Abhilfe zu schaffen. „Es hilft dem fließenden Verkehr ja schon, wenn zwischen den parkenden Autos größere Lücken sind.“ Dafür hat sie bei den Anwohnern geworben. Auch die neuen Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste stellen sich vor – und zeigen, dass Engagement alle braucht, wie beispielsweise Florian Lohneis sagt: „Parteipolitisch aktiv war ich lange Zeit nicht, doch in einer Phase zunehmender populistischer Zuspitzung sehe ich nur zwei Möglichkeiten: wegschauen oder selbst etwas bewegen. In meiner Familie wurde Politik immer diskutiert, parteipolitisch engagiert war jedoch nur mein Großvater, der als Bergmann im Saarbrücker Bergbau gemeinsam mit vielen „Kumpeln“ in der SPD aktiv war. Diese Werte haben mich zur SPD geführt, und ich freue mich, dass mir die SPD Lichtenfels/Schney die Chance gibt, mich politisch einzubringen.“ „Lassen Sie uns zusammenhalten und gemeinsam nach vorne gehen“, warb Bürgermeister Hügerich in Schney. „Ich will mich mit Leidenschaft, Mut und langem Atem für unsere Stadt und unsere Gemeinschaft einsetzen.“ Elke Werner hat neben den vielen langwierigen Themen auch noch Erfolge: „An unserem hinteren Spielplatz konnten wir ein Spielgerät speziell für unserer kleineren Kinder aufbauen. Manchmal geht es eben doch schnell. Und das haben wir dann mit Saft gebührend eingeweiht.“

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