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Hier präsentiert sich Ihnen die Lichtenfelser SPD. Modern und aufgeschlossen, aber dennoch den Traditionen der Sozialdemokratie verbunden. Wir informieren Sie über unsere Politik und geben einen Überblick über unsere Termine und Aktivitäten vor Ort. Informieren Sie sich und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Vielleicht sind Sie ja interessiert, bei uns mitzuwirken. Sie sind bei uns herzlich willkommen.

Ihr SPD Ortsverein Lichtenfels


Aktuelles

aus Lichtenfels


Eintrag vom: 11. Dezember 2016 @ 19:00 Uhr

Zeichen gegen Rechtsextremismus, Ausweisung von Wohngebieten, weitere Stärkung der Wahrnehmung als „deutsche Korbstadt“- Pressemitteilung zur Fraktionssitzung der SPD-Stadtratsfraktion am 07.12.2016 in Oberlangheim

„Die Ausweisung von Wohngebieten ist das wichtigste Werkzeug einer Kommune, um bauwillige Bürger, insbesondere Familien, in Lichtenfels zu halten“, so Bürgermeister Hügerich bei der jüngsten Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion. Der Rathauschef erläuterte diesbezüglich die geplante Aufstellung eines Baugebietes an der Grundfelder Straße in Reundorf und bat die SPD-Stadträte um Unterstützung. Diese signalisierten eine breite Zustimmung. Stadtrat Helmar Zipp regte an, bestehende Lärmschutzeinrichtungen in Reundorf zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Fraktionsvorsitzender Dr. Arnt-Uwe Schille ergänzte, dass die in den beiden letzten Jahren ausgewiesenen Baugebiete in Lichtenfels sofort vergriffen waren, sodass man weiter von einem großen Bedarf an Wohneigentum ausgehen müsse.
Der Antrag der SPD, der Grünen sowie der Wählervereinigung Leuchsental-Jura zur Errichtung eines Waldfriedhofs sei in der Verwaltung geprüft worden, so Bürgermeister Hügerich. Eine Umsetzung sei jedoch mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden, sodass ein Kompromiss, in Zukunft Baumbestattungen auf dem Lichtenfelser Friedhof zu ermöglichen, vorgeschlagen werde. Stadtrat Ralf Schneider betonte, dass dieser Vorschlag natürlich einen ganz anderen Charakter habe als ein „Waldfriedhof in der Flur“. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kosten und des parkähnlichen Charakters des städtischen Friedhofs könnte vorerst diese Bestattungsmöglichkeit ein zusätzliches Angebot für die Bürger darstellen, so die einhellige Meinung der Fraktion.
Stadtrat Günter Reinlein zeigte sich darüber erfreut, dass der Antrag der SPD-Fraktion auf Beitritt der Stadt Lichtenfels zur Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg bereits auf der Tagesordnung zur nächsten Stadtratssitzung stehe. Der Beitritt sei ein wichtiges Bekenntnis für eine soziale und demokratische Gesellschaft und eine klares Zeichen gegen hasserfüllte rechtsextreme Kräfte, die Grundwerte wie Menschlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit mit Füßen treten.
Stadtrat Sven Eisele sprach sich dann für Verlängerung der Bezuschussung des Vereins „Zentrum Europäischer Flechtkultur“ (ZEF) für die nächsten 2 Jahre aus. Lichtenfels habe mit dem Prädikat „Die Deutsche Korbstadt“ ein Alleinstellungsmerkmal. Die Wahrnehmung, Wertschätzung und Identifikation als „Deutsche Korbstadt“ müsse aber noch verbessert werden, so Eisele weiter.
Der Verein habe sich diesbezüglich als effektives Werkzeug erwiesen, dessen sich die Stadt bedienen könne, so Fraktionsvorsitzender Dr. Schille ergänzend. Eine Übernahme dieser Leistungen durch die Verwaltung oder durch das Citymanagement würde eine dauerhafte Stellenmehrung nach sich ziehen, zudem sei eine „Verwässerung dieser besonderen Aufgabenstellung“ zu befürchten, so Dr. Schille abschließend.
Stadträtin Elke Werner wies im weiteren Verlauf der Sitzung daraufhin, dass in der kürzlich abgehaltenen Bürgerversammlung in Schney eine deutliche Mehrheit der anwesenden Bürger im Rahmen einer dort beantragten Abstimmung beschlossen hatte, die Wasserversorgung in Schney erneut vom Stadtrat behandeln zu lassen.
Stadtrat Dietmar Heinkelmann erläuterte diesbezüglich zum Verständnis zunächst die Sachlage: „Bereits in der letzten Legislaturperiode ist der Bau eines Wasserhochbehälters am „Herberg“ sowie der Bau einer zentralen Wasserenthärtungsanlage vom damaligen Stadtrat beschlossen worden. Die Umstellung von Stadtteilen auf eigenes Wasser aus den Schwabthaler Quellen war dabei immer Bestandteil der Planungen und ist bei Ortsterminen auch durch die Presse kommuniziert worden. Ziel war es, Kosten zu sparen und Herr über das hohe Gut Trinkwasser zu sein“. Das Vorhaben sei allen Stadträten bekannt gewesen. Bedenken oder Widerstand hätte es nicht gegeben, so Heinkelmann weiter. Die SPD-Stadträte sahen kaum Möglichkeiten dem Wunsch, am Fernwasser festzuhalten, zu entsprechen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten müssten auf alle Bürger umgelegt werden, es würde ein Präzedenzfall geschaffen und es würde der Eindruck entstehen, dass das Schwabthaler Wasser minderwertig sei, so Stadtrat Eisele. Bürgermeister Hügerich betonte erneut, dass es sich beim „Schwabthaler Wasser“ um gutes Quellwasser handele, das einen Vergleich mit dem Oberflächenwasser aus der Ködeltalsperre nicht zu scheuen brauche. Der in der Vergangenheit bestehende große Unterschied im Härtegrad konnte durch die neue Enthärtungsanlage nahezu ausglichen werden. Hügerich räumte aber Fehler bezüglich der Informationspolitik ein. „Nachdem alles seit vielen Jahren beschlossen war, Hochbehälter und Enthärtungsanlage errichtet worden sind, haben wir die Umstellung des Trinkwassers wohl zu sehr als Formalität gesehen. Besser wäre es gewesen die Schneyer Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung frühzeitig nochmals über das Vorhaben zu informieren, so der Bürgermeister abschließend.Zeichen gegen Rechtsextremismus, Ausweisung von Wohngebieten, weitere Stärkung der Wahrnehmung als „deutsche Korbstadt“- Pressemitteilung zur Fraktionssitzung der SPD-Stadtratsfraktion am 07.12.2016 in Oberlangheim
„Die Ausweisung von Wohngebieten ist das wichtigste Werkzeug einer Kommune, um bauwillige Bürger, insbesondere Familien, in Lichtenfels zu halten“, so Bürgermeister Hügerich bei der jüngsten Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion. Der Rathauschef erläuterte diesbezüglich die geplante Aufstellung eines Baugebietes an der Grundfelder Straße in Reundorf und bat die SPD-Stadträte um Unterstützung. Diese signalisierten eine breite Zustimmung. Stadtrat Helmar Zipp regte an, bestehende Lärmschutzeinrichtungen in Reundorf zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Fraktionsvorsitzender Dr. Arnt-Uwe Schille ergänzte, dass die in den beiden letzten Jahren ausgewiesenen Baugebiete in Lichtenfels sofort vergriffen waren, sodass man weiter von einem großen Bedarf an Wohneigentum ausgehen müsse.
Der Antrag der SPD, der Grünen sowie der Wählervereinigung Leuchsental-Jura zur Errichtung eines Waldfriedhofs sei in der Verwaltung geprüft worden, so Bürgermeister Hügerich. Eine Umsetzung sei jedoch mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden, sodass ein Kompromiss, in Zukunft Baumbestattungen auf dem Lichtenfelser Friedhof zu ermöglichen, vorgeschlagen werde. Stadtrat Ralf Schneider betonte, dass dieser Vorschlag natürlich einen ganz anderen Charakter habe als ein „Waldfriedhof in der Flur“. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Kosten und des parkähnlichen Charakters des städtischen Friedhofs könnte vorerst diese Bestattungsmöglichkeit ein zusätzliches Angebot für die Bürger darstellen, so die einhellige Meinung der Fraktion.
Stadtrat Günter Reinlein zeigte sich darüber erfreut, dass der Antrag der SPD-Fraktion auf Beitritt der Stadt Lichtenfels zur Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg bereits auf der Tagesordnung zur nächsten Stadtratssitzung stehe. Der Beitritt sei ein wichtiges Bekenntnis für eine soziale und demokratische Gesellschaft und eine klares Zeichen gegen hasserfüllte rechtsextreme Kräfte, die Grundwerte wie Menschlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit mit Füßen treten.
Stadtrat Sven Eisele sprach sich dann für Verlängerung der Bezuschussung des Vereins „Zentrum Europäischer Flechtkultur“ (ZEF) für die nächsten 2 Jahre aus. Lichtenfels habe mit dem Prädikat „Die Deutsche Korbstadt“ ein Alleinstellungsmerkmal. Die Wahrnehmung, Wertschätzung und Identifikation als „Deutsche Korbstadt“ müsse aber noch verbessert werden, so Eisele weiter.
Der Verein habe sich diesbezüglich als effektives Werkzeug erwiesen, dessen sich die Stadt bedienen könne, so Fraktionsvorsitzender Dr. Schille ergänzend. Eine Übernahme dieser Leistungen durch die Verwaltung oder durch das Citymanagement würde eine dauerhafte Stellenmehrung nach sich ziehen, zudem sei eine „Verwässerung dieser besonderen Aufgabenstellung“ zu befürchten, so Dr. Schille abschließend.
Stadträtin Elke Werner wies im weiteren Verlauf der Sitzung daraufhin, dass in der kürzlich abgehaltenen Bürgerversammlung in Schney eine deutliche Mehrheit der anwesenden Bürger im Rahmen einer dort beantragten Abstimmung beschlossen hatte, die Wasserversorgung in Schney erneut vom Stadtrat behandeln zu lassen.
Stadtrat Dietmar Heinkelmann erläuterte diesbezüglich zum Verständnis zunächst die Sachlage: „Bereits in der letzten Legislaturperiode ist der Bau eines Wasserhochbehälters am „Herberg“ sowie der Bau einer zentralen Wasserenthärtungsanlage vom damaligen Stadtrat beschlossen worden. Die Umstellung von Stadtteilen auf eigenes Wasser aus den Schwabthaler Quellen war dabei immer Bestandteil der Planungen und ist bei Ortsterminen auch durch die Presse kommuniziert worden. Ziel war es, Kosten zu sparen und Herr über das hohe Gut Trinkwasser zu sein“. Das Vorhaben sei allen Stadträten bekannt gewesen. Bedenken oder Widerstand hätte es nicht gegeben, so Heinkelmann weiter. Die SPD-Stadträte sahen kaum Möglichkeiten dem Wunsch, am Fernwasser festzuhalten, zu entsprechen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten müssten auf alle Bürger umgelegt werden, es würde ein Präzedenzfall geschaffen und es würde der Eindruck entstehen, dass das Schwabthaler Wasser minderwertig sei, so Stadtrat Eisele. Bürgermeister Hügerich betonte erneut, dass es sich beim „Schwabthaler Wasser“ um gutes Quellwasser handele, das einen Vergleich mit dem Oberflächenwasser aus der Ködeltalsperre nicht zu scheuen brauche. Der in der Vergangenheit bestehende große Unterschied im Härtegrad konnte durch die neue Enthärtungsanlage nahezu ausglichen werden. Hügerich räumte aber Fehler bezüglich der Informationspolitik ein. „Nachdem alles seit vielen Jahren beschlossen war, Hochbehälter und Enthärtungsanlage errichtet worden sind, haben wir die Umstellung des Trinkwassers wohl zu sehr als Formalität gesehen. Besser wäre es gewesen die Schneyer Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung frühzeitig nochmals über das Vorhaben zu informieren, so der Bürgermeister abschließend.

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Eintrag vom: 11. Dezember 2016 @ 18:59 Uhr

"Die Kunst der Verhüllung Teil 2-50 Plattencover, die jeder kennen sollte". SPD-Ortsverein Lichtenfels besucht Ausstellung der Kuki in der Spitalpassage in Lichtenfels.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Lichtenfels waren von der aktuellen Ausstellung der Kuki begeistert.
Die Initiatoren Udo Klinger und Florian Held führten dabei durch die Vernissage und wussten viele interessante Geschichten zu über 50 bedeutenden Plattencovern aus der Geschichte der Pop-und Rockmusik zu erzählen.
"Ein Besuch ist auf jeden Fall zu empfehlen", so Sven Eisele, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Lichtenfels.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 23.12 und ist jeden Mi, Sa und So von 14:00-18:00 geöffnet.

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Eintrag vom: 26. November 2016 @ 22:34 Uhr

#diewertschätzer!

http://die-wertschaetzer.info/

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Eintrag vom: 14. November 2016 @ 21:53 Uhr

SPD feiert Jubilare

Beim alljährlichen Ehrungsabend des SPD-Ortsvereins Lichtenfels wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue und ihr Engagement zur SPD gewürdigt. Heinz Gärtner wurde dabei die besondere Ehre des fünfzigjährigen Jubiläums zuteil.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sven Eisele begrüßte eingangs neben allen Anwesenden besonders die Jubilare, Ehrenmitglied Peter Dietz, die ehemalige Landtagsabgeordnete Christa Steiger, den SPD-Kreisvorsitzenden Sebastian Müller, den Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Dr. Arnt-Uwe Schille, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Monika Faber sowie den ersten Bürgermeister der Stadt Lichtenfels, Andreas Hügerich.
Sebastian Müller erinnerte in seinen Grußworten u.a. an die bevorstehende Bundestagswahl im kommenden Jahr. Die SPD sei eine Partei, die viel für alle Bürgerinnen und Bürger erreicht habe, schließlich lebe man heute in einem durch und durch sozialdemokratisierten Land. Als jüngstes Beispiel nannte der Kreisvorsitzende die Einführung des Mindestlohnes.
Christa Steiger mahnte im Zusammenhang mit der „Flüchtlingskrise“ ein ruhiges und besonnenes Vorgehen an, das jenseits aller Polemik stattfinden müsse. Mit den Ängsten und Sorgen der Bürger zu spielen, wie es nationalkonservative Politiker derzeit tun, sei verantwortungslos und gefährlich.
Bürgermeister Hügerich ging kurz auf die politische Situation in der Korbstadt ein. In den vergangenen zweieinhalb Jahren konnte schon viel umgesetzt, bzw. auf den Weg gebracht werden.
Als Beispiel nannte Hügerich die Schaffung von Baugebieten sowie die Aufstellungs- und Umlegungsbeschlüsse zur Ausweisung von Gewerbegebieten an der A73 und in Schney „An der Zeil“, die Erstellung von drei Förderprogrammen zur Belebung der Innenstadt, Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen sowie die Verbesserung der Infrastruktur. „Im Mittelpunkt unserer Politik stehen die Menschen unserer Stadt. Wir wollen gemeinsam mit ihnen die Voraussetzungen für eine künftige gute Entwicklung festlegen“, so Hügerich. Darauf müsse das politische Handeln aller Kräfte zielen, so der Bürgermeister zum Ende seiner Ausführungen.
Im Anschluss widmete sich Vorsitzender Sven Eisele zusammen mit Christa Steiger und Stadt-und Kreisrätin Monika Faber den Jubilaren.
Der Ortsvereinsvorsitzende dankte Stadtrat Dietmar Heinkelmann für nunmehr 20 Jahre Parteizugehörigkeit. „Unser Ditti“ ist ein absolut ruhiger, zuverlässiger und kompetenter Kollege in Ortsverein und Stadtrat, der fast jede Einladung annimmt und somit immer nah am Bürger ist und Stadt und Partei repräsentieren kann“, so Eisele.
Ebenfalls auf 20 Jahre Parteizugehörigkeit konnte Martin Dollak zurückblicken. Monika Faber erinnerte in ihrer Laudatio daran, dass sich der Jubilar über viele Jahre bei den Jusos und in der SPD engagiert hat, ein besonderer Verdienst sei die Erstellung einer Chronik zum 90-jährigen Ortsvereinsjubiläum und die Erstellung der ersten Webseite der Ortsvereins.
Christa Steiger übernahm dann die Ehrungen von Ruth Gärtner und Thomas Petrak. Beide gehörten der SPD seit nunmehr 30 Jahren an und zeichneten sich durch eine sehr hohe Sozialkompetenz und den Einsatz für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen aus, so Christa Steiger. Ruth Gärtner sei eine unermüdliche Kämpferin für die Gleichstellung von Frau und Mann und habe sich auch viele Jahre in der „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“ für die Verwirklichung dieses Zieles eingesetzt. Für Thomas Petrak sei eine gerechte Sozialpolitik das wichtigste Feld in der Politik. Diese bestimme schließlich die Lebensqualität der Menschen im Staat und in der Gesellschaft.
Petrak ergänzte, dass er frühzeitig den Drang verspürte sich politisch zu engagieren und bemerkte dabei, dass die SPD die richtige Partei für ihn sei, da sich deren Ideale mit seinen eigenen Wertvorstellungen deckten. Besonders aber habe ihn das Aufbäumen der Sozialdemokraten am Ende der Weimarer Republik gegen die drohende Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten beeindruckt. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Reichstag, Otto Wels, habe zusammen mit den anderen 93 Abgeordneten der SPD namentlich gegen das Ermächtigungsgesetz der Nazis gestimmt und in der letzten freien Rede ein Plädoyer für Menschlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit gehalten, so Petrak abschließend.
Sven Eisele ehrte dann Ingrid Bogdahn für 30 Jahre Treue zur SPD. In dieser Zeit habe sie sich nicht nur für die Partei engagiert, sondern auch ihren verstorbenen Mann leidenschaftlich unterstützt. „Alle Verdienste, die sich dein Mann Fred in der SPD und für die Stadt Lichtenfels erworben hat sind also auch deine Verdienste. Dafür möchten wir uns bei dir bedanken“, so Vorsitzender Sven Eisele.
Den Höhepunkt des Abends stellte zweifelsohne die Ehrung des langjährigen Stadtrates und DGB-Kreisvorsitzenden Heinz Gärtner für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft dar. Heinz sei bereits als Junger Mann der SPD beigetreten, so Christa Steiger und habe schon Mitte der „Sechziger Jahre“ für bessere Arbeitsbedingungen, für eine angemessene Wertschätzung der Arbeit und die Rechte von Arbeitnehmern gekämpft. „Und dies treibt unseren Heinz bis heute an“, so Steiger weiter. Ehrenmitglied Peter Dietz ergänzte, dass Heinz Gärtner von 1978 bis 2014 dem Stadtrat der Stadt Lichtenfels angehörte und sich in dieser langen Zeit unermüdlich für alle Bürgerinnen und Bürger eingesetzt habe. Die Grundwerte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, welche die SPD mit dem „Godesberger Programm“ ins Zentrum der Partei rückte, seien für Heinz Gärtner Ansporn und Lebensinhalt gewesen, so Dietz zum Ende seiner Ausführungen. Sven Eisele hob die wichtigsten Tätigkeiten des Jubilars in der SPD hervor:
„Heinz Gärtner war Mitbegründer der Jusos in Schney und dort auch 9 Jahre deren Vorsitzender. Es folgten viele Jahre als stellvertretender Vorsitzender neben Erich Strähnz im SPD-Ortsverein Schney, ehe er 6 Jahre den Vorsitz ausübte“ .Des weiteren war Heinz auch noch Kassier im OV Schney sowie langjähriger Revisor im SPD-Ortsverein Lichtenfels und Revisor im SPD-Unterbezirk Kulmbach“, so Eisele abschließend.
Der Jubilar bedankte sich dann für die Ehrung und die Würdigung seiner Tätigkeiten.
Gesellschaftliche und politische Missstände wie etwa die mangelhafte Stellung der Frau sowie von Arbeitnehmern vor 50 Jahren seien für ihn Grund zum Beitritt gewesen, ebenso wie der historische Einsatz der SPD für Demokratie. „Das Leben werde von vielen Einflüssen geprägt, im Mittelpunkt muss dabei aber stets der Mensch stehen und nicht der Staat, ein Produkt oder die Wirtschaft“, so der Jubilar. Mit diesem Bekenntnis endete dann auch der lebendige und unterhaltsame Ehrungsabend des Ortsvereins. Die Genossen saßen dann noch lange in einer gemütlichen Runde zusammen.

Die Personen sind von li. nach re:
Bürgermeister Andreas Hügerich, Ortsvereinsvorsitzender Sven Eisele, Jubilar Thomas Petrak, Jubilarin Ingrid Bogdahn, Jubilar Dietmar Heinkelmann, Jubilar Heinz Gärtner, Jubilar Martin Dollak, Jubilarin Ruth Gärtner, Fraktionsvorsitzender Dr. Arnt-Uwe Schille, Kreisvorsitzender Sebastion Müller, Christa Steiger

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